-bauratgeber.ch - Tipps zum Thema Alarmanlage - 16.08.2018
 Haustechnik / Sicherheitstechnik / Alarmanlage       


ALARMANLAGE IST EIN SAMMELBEGRIFF

Einsatzmöglichkeiten von Einbruchmeldeanlagen

Alarmanlage ist ein Sammelbegriff für Einbruch-, Überfall-, Sabotage-, Brand- und andere Störfallmelde-Anlagen. Ihre Aufgabe ist die elektronische Ueberwachung des Sicherungsobjektes und das rechtzeitige Melden des "Notfalles". Je nach Projektierung der Anlage können verschiedene Überwachungsaufgaben vorgesehen werden. Einen aktiven Widerstand leisten Alarmanlagen jedoch nicht.
Erst in Kombination mit solider Mechanik und geeigneten organisatorischen Massnahmen (Verhalten im Alarmfall) ist ein Optimum an Sicherheit gegeben. Mit Hilfe von Alarmanlagen werden die hilfeleistenden Stellen zuverlässig und schnellstmöglich alarmiert; dadurch kann der Schaden so gering wie möglich gehalten werden.
Die Art der Alarmierung muss dem jeweiligen Risiko angemessen sein. Gleichgültig, ob die Alarmierung durch örtliche Signalgeber (Sirenen, Blinkleuchtern) oder extern (über Postleitung) erfolgt; wichtig ist, dass Wachmänner, Polizei bzw. Feuerwehr rechtzeitig zur Stelle sind.

Einbruchmeldeanlagen

Nicht jeder Einbrecher ergreift bei Auslösung des Alarms panikartig die Flucht; manche kalkulieren ganz genau mit der Zeitspanne, bis die Polizei kommt, oder rechnen mit dem Desinteresse der im Schlaf gestörten Nachbarschaft. Die Stärke einer Einbruchmeldeanlage liegt im möglichst frühen Erkennen eines Einbruchs- oder Aufbruchversuches und in der Alarmierung der hilfeleistenden Stellen.
Einbruchmeldeanlagen dienen der Überwachung des Sicherungsobjektes bei Abwesenheit, gegebenenfalls auch bei Anwesenheit der Bewohner.

Komponenten der Anlage

Jede Einbruchmeldeanlage besteht im wesentlichen aus vier Bestandteilen:

- Alarmzentrale
- Alarmmelder
- Schaltorgane
- Alarmgeber

Auf die Einzelheiten dazu wird bei nachfolgenden Titeln eingegangen. Zunächst aber erst zu den Anforderungen, die eine gute Einbruchmeldeanlage erfüllen muss: Alarmanlagen müssen zur Vermeidung von Fehlalarmen weitgehend sicher vor Stör- und Witterungseinflüssen sein.

1. Die Anlage muss für das jeweilige Projekt und dessen Schwachstellen optimal ausgelegt sein.
2. Für den Betreiber muss eine unkomplizierte Bedienung möglich sein.
3. Die Montage und Wartungsarbeiten müssen fachmännisch durchgeführt werden.
4. Manche Versicherung schreibt sogar vor, dass die Montage, Inbetriebnahme sowie die Wartung der Einbruchmeldeanlage von
    einem anerkannten Fachbetrieb durchzuführen sind.     
5. Die Alarmanlage sollte qualitativ hochwertig sein.

Alternativen:

- Drahtlose Systeme
- Kompaktsets
- Alarmtürschlösser

Hervorzuheben sind die drahtlosen Alarmsysteme. Die Alarmübermittlung bei drahtlosen Anlagen geht entweder über das vorhandene Stromnetz, wobei die Signalfrequenz dem Leitungsnetz überlagert wird, oder über Funk. Vorteil beider Methoden ist der geringe Installationsaufwand.

 

 
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