-bauratgeber.ch - Tipps zum Thema Raumüberwachung - 19.08.2018
 Haustechnik / Sicherheitstechnik / Raumüberwachung       


KOSTENGUENSTIG UND GERINGER INSTALLATIONSAUFWAND

Die Einbruchmeldeanlage mit Innenraumüberwachung

Einbruchmeldeanlagen mit Innenraumüberwachung zählen zu den einfacheren Alarmanlagen. Der Vorteil dieser Überwachungsform, die recht kostengünstig ist, ist der relativ geringe Installationsaufwand. Innenraumüberwachung heisst, dass die Alarmanlage im scharf geschalteten Zustand auf Personen reagiert, die sich innerhalb der Räumlichkeiten aufhalten. Das bedeutet, dass die Alarmanlage erst dann auslöst, wenn der Einbrecher bereits Zutritt verschafft hat. Die reine Innenraumüberwachung dient ausschliesslich der Abwesenheitssicherung. Die Scharfschaltung der Anlage erfolgt beim Sperren der letzten Tür durch ein Blockschloss, also dann, wenn der letzte Mitbewohner das Haus verlässt. Die Schaltung der Anlage kann von der Zentrale selbst geschaltet werden, allerdings müssen dann Alarm- und Scharfschaltung um den Zeitraum verzögert werden, den man benötigt, um von der Tür bis zur Zentrale zu gelangen. Die Projektierung der Einbruchmeldeanlage mit Innenraumüberwachung basiert auf dem vorangegangenen Arbeitsbeispiel.

Komponente, die Sie für diese Anlagenart benötigen, sind:

IR-Melder (je einen pro Überwachungsbereich)
Alarmgeber (zwei Sirenen, eine Blitzleuchte)
Blockschloss (Schaltung der Anlage an der Eingangstür)
Infrarotmelder

Bei der Innenraumüberwachung handelt es sich um eine "fallenmässige" Überwachung. Die Bewegungsmelder werden so zentral postiert, dass ein möglicher Einbrecher sich nicht an ihren Erfassungsbereichen vorbeischleichen kann.

Profitipps

Als Zeitpunkt für den Einbau einer Alarmanlage eignet sich besonders die Neubau- oder Umbauphase, denn dann haben Sie die besten Möglichkeiten, die Kabel unauffällig zu verlegen.
Bei der Verdrahtung aller Melder müssen Sie konsequent den Farbcode beibehalten, den Sie in der Projektierung gewählt haben: Spannungsversorgung = rot/blau, Linie 4 (Sabotage) = grün/weiss, Linie 1 (IR-Melder) = gelb/weiss.
Ein Blockschloss ist eine mechanische Verriegelungsmöglichkeit, in der gleichzeitig elektrische Signale geschaltet werden. Wie jede andere Komponente der Alarmanlage auch,  muss das Blockschloss über ein Kabel mit der Zentrale verbunden werden.
Für alle ausserhalb des Sicherungsbereiches angebrachten Komponenten, hierzu gehören Sirenen und Blitzleuchte, ist ein erhöhter Schutz vor Sabotage nötig. Im Alarmfall kann die Aussenbeleuchtung mitgeschaltet werden. Legen Sie die Verbindungsleitungen direkt hinter dem Sirenengehäuse durch das Mauerwerk hindurch. Anschliessend verlegen Sie die Kabel innerhalb des Hauses.

 

 
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