-bauratgeber.ch - Tipps zum Thema Bodenheizung - 20.02.2018
 Haustechnik / Wärmeverteilung / Bodenheizung        


WARME FÜSSE - KÜHLER KOPF

Am angenehmsten wird die Wärmeabgabe vom Boden her empfunden. Da die Oberflächentemperatur am Boden 29° C (Niedertemperatur max 24° C) nicht überschreiten darf, muß bei der Planung auf vollflächige Möbelierung, z. B. Kücheneinbaumöbel usw., Rücksicht genommen werden, oder es muß bei Bedarf auch noch ein zusätzlicher Heizkörper montiert werden. Damit Niedertemperatur-Heizanlagen zufriedenstellend funktionieren, ist eine witterungsgeführte Regelung notwendig. Diese wirkt auf die Vorlauftemperatur, die zwischen 20° C und 50° C eingestellt wird.
 

Fußbodenheizung

Wärme ist nicht gleich Wärme! Es kommt auf die Temperatur und die Verteilung an. Die Fußbodenheizung sorgt dafür, dass Sie Wärme als besonders angenehm empfinden. Weil bei einer Fußbodenheizung die Durchschnittstemperatur von der Bodenfläche im Raum höher liegt, kann die Raumtemperatur sogar um 1 oder 2°C niedriger gehalten werden. Die dadurch eingesparte Energie beträgt bis zu 20 %. Die Bodenheizung erzeugt gesunde Strahlungswärme, im Gegensatz zur Konvektionswärme die zu herumwirbeln von Staubpartikeln führen kann und deren höchste Zimmertemperatur unter der Decke entsteht. Die Strahlungswärme schafft das für den Menschen ideale Raumklima. Fußbodenheizungen werden entweder elektrisch oder mit Warmwasser betrieben. Sie werden nass in Unterlagsboden, Estrich oder in Rillenplatten verlegt. Dabei werden die Rohrleitungen, die sauerstofffusionsdicht und biegsam sein müssen, spiral- und schlangenförmig verlegt. In Randzonen, wo anfallende Kaltluft verstärkt entsteht, werden die Rohre enger verlegt.


Wandheizungen

Für Wandheizung gilt im Prinzip das Gleiche, wie bei der Fußbodenheizung. Die Rohrleitungen werden im dünnen Innenputz angebracht. Wenn Außenwände beheizt werden, ist eine besonders gute Wärmedämmung notwendig.

 

 
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