-bauratgeber.ch - Tipps zum Thema S - T - 24.02.2018
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Von S wie Sanitärapparate bis T wie Traufe

Sanitärapparate

ein Sammelbegriff für verschiedene Einrichtungsgegenstände in Bad, Küche, WC etc. Dazu gehören Badewannen, Duschtassen, Klosetts, Bidets, Spültische, Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen, Waschtröge etc.

Sanitärgarnituren

als Zubehör, in Farbe und Material mit den anderen Einrichtungsgegenständen abgestimmt, werden sie den Sanitärapparaten zugeordnet. Dazu gehören Ablageplatten, Konsolen, Handtuchhalter, Seifenschalen, Spiegelschränke, Papierrollenhalter, Griffe etc.

Sanitärobjekte

ein Begriff der in Deutschland für "Sanitärapparate" verwendet wird (siehe "Sanitärapparate).

Schalung

Es wird unterschieden zwischen zwei Arten von Schalungen:

1.) beim Betonbau die "Form" aus Schalungsbrettern, Tafeln aus Holz, Kunststoffplatten oder Stahlblechen. Eine Schalung muss absolut dicht, exakt nach Mass erstellt, undurchlässig und standfest sein. Sie muss die auf sie einwirkenden Kräfte (Belastungen aus dem Beton) aufnehmen können. Aussparungen lassen sich einfach durch Schaumstoffblöcke innen in der Schalung befestigen.2.) im Sinne einer Verschalung von Wand-, Dach- oder anderen Flächen mit Holzbrettern resp. anderen Materialien.

Schall

Lärm wird auf unterschiedliche Weise übertragen, dabei wird zwischen Luft-,Körper- und Trittschall unterschieden.

Schaumglas

ein wärmeisolierendes Material in Platten oder Formteilen. Es ist von vielen kleinen Glasbläschen durchsetzt. Die Herstellung erfolgt durch die Versinterung von Glas- und Kohlepulver.

Schafwolle

Schafwolldämm- und Isoliermatten aus 100 Prozent Schurwolle zur Wärme- und Schallschutzdämmung werden u. a. gegen Ungeziefer mit Boraten behandelt.

Schlitzwand

als permanenter Baugrubenabschluss. Ein spezielles Verfahren zum Erstellen von Wänden aus Beton. Ein mit einem Greifer ausgehobener Schlitz wird mit einer Stützflüssigkeit, meist Bentonit, gefüllt. Anschliessend wird die vorfabrizierte Armierung darin abgesenkt. Hierauf wird der Beton eingebracht. Das Bentonit wird dabei nach oben gedrängt und abgepumpt. Die Wand kann als Kellerwand benutzt werden.

SIA

Schweizerischer Ingenieur und Architektenverband

Sichtmauerwerk

als Fassade ist in weiten Teilen Norddeutschlands sehr beliebt. Fassaden aus Klinkern und Verblendmauerwerk erfordern keinerlei Pflegeaufwand und zeichnen sich durch ihre lange Haltbarkeit aus.

Silikatfarben /Silikonfarben

werden als Außenanstrich für Putzfassaden eingesetzt. Als Bindemittel dient Kaliwasserglas, als Lösungsmittel wird Wasser mit circa fünf Prozent Testbenzin oder einem ähnlichen Stoff eingesetzt. Silikatfarben zeichnen sich durch gute Haftung auf mineralischen Untergründen sowie durch eine sehr gute Wasserdampf- und Gasdurchlässigkeit aus. Um einen optimalen Feuchteschutz zu erreichen, sollte die Fassade nach dem Anstrich mit einer Silikonharz- oder Siloxanlösung nachbehandelt werden. Silikatfarben wirken ätzend. Es ist daher empfehlenswert, Fenster vor dem Fassadenanstrich abzudecken.

Spanplatte

besteht aus Holzspänen, die verleimt und unter Druck zu Platten geformt werden. Spanplatten gibt es in verschiedenen Formaten für unzählige Einsatzgebiete und sind oft mit Nut und Feder versehen. Beim Innenausbau sollten nur noch formaldehydfreie E1-Spanplatten Verwendung finden.

Sperrputz

ist nahezu wasserundurchlässig. Aufgrund ihrer geringen Wafferdampfdurchlässigkeit finden sie bei Industriebauten gelegentlich Verwendung, nicht jedoch beim Bau eines Wohnhauses.

Statik

ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Bauplanung, der Baugenehmigung und der Bauausführung: Die Statik weist die rechnerische Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit des Hauses und der einzelnen Bauteile nach. Im Baugenehmigungsverfahren wird die Statik geprüft und mit der Rohbauabnahme bestätigt.

Stuck

ist eine Gipsart, die schnell abbindet und oft als dekorative Verzierung an Decken und Wänden zum Einsatz kommt.

Transmissionswärmeverlust

heißt die durch Wärmedurchgang verlorene Energie eines Hauses. Der Transmissionswärmeverlust entsteht beim Wärmdurchgang durch Außenwände, Dachflächen und Fenster.

Traufe

heißt der untere Abschluß eines Steildachs. Dazu gehören Regenrinnen und Zuluftöffnungen für die Hinterlüftung.



 

 

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